Reisebericht Monasterio de Piedra und Zaragoza
26. bis 28. Oktober 2006



Bericht: Urs Rufer

Foto: Eckart Moltrecht, Okt.2006 - klicken für großes Bild

Donnerstag 26.10.06

Trotz einem kleinen Missgeschick, der Chauffeur Ricardo sucht den Nordeingang via Alcassar, fahren wir mit 46 Passagieren kurz nach 7 Uhr los. In Valencia kostet uns der erste Stau schon einen Teil unserer “Zeitreserve“ die wir wohlweislich einkalkuliert haben.

Über Sagunto geht’s weiter Richtung Teruel. Ein Schwertransport, der sich in Slow Motion den Berg hinauf kämpft, kostet uns mindestens eine weitere Viertelstunde. In Barracas, ziemlich genau in der Mitte zwischen Sagunto und Teruel machen wir eine halbe Stunde Pause. Der Schwertransport hat in der Zwischenzeit sein Ziel erreicht und behindert uns nicht mehr. Zügig kommen wir voran und erreichen gegen 13.45 das Monasterio de Piedra.

Foto: Eckart Moltrecht, Okt.2006  Foto: Eckart Moltrecht, Okt.2006

Das große Restaurant kann mehrere Busladungen gleichzeitig verpflegen und entsprechend schnell sind wir bereit für den Besuch des Monasterio, welcher um 15.15 beginnt. Leider wird uns nicht erlaubt, die Ausführungen der Führerin zu übersetzen weil dies den Ablauf der Führung sowie die wenigen spanischen Besucher stören würde. Wir bekommen immerhin eine deutsche Übersetzung in die Hand gedrückt. Das Kloster ist seit 1835 in Privatbesitz und wird als Museum und Hotel genutzt. Der Park mit seinen vielen Wasserfällen und Grotten ist wunderschön angelegt und bietet Gelegenheit, das Bewegungsmanko des Vormittags wieder auszugleichen. Das Wasser wird dem Rio Piedra abgezweigt. Daher der Name Monasterio de Piedra.

Gegen 20 Uhr treffen wir in Zaragoza im Hotel Zenit "Don Yo" ein. Nach dem Abendessen kann dann schon mal die nähere Umgebung erkundet werden.

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Zaragoza - die spanische Stadt mit viel Wasser und vielen historischen Gebäuden

Freitag 27.10.06

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Pilar zeigt uns Zaragoza

Um 10 Uhr begleitet uns Pilar, die deutsch sprechende Reiseführerin, im Bus und zeigt uns die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der prächtige Park, das Rathaus, die Basilica de Nuestra Señora del Pilar, die Kathedrale La Seo, die Alfajeria etc. Gegen 13 Uhr ist die Stadtbesichtigung zu Ende und wir haben Zeit, den Nachmittag individuell zu gestalten. Pilar gibt uns noch einige Tipps was weiter noch zu besichtigen sei, und wird mit Applaus und einem zünftigen Trinkgeld verabschiedet.

Foto: Eckart Moltrecht Foto: Eckart Moltrecht

Nach dem Abendessen noch mal ab in den Casco Antiguo (Altstadt). Eine Entdeckung war sicherlich das Quartier „El Tubo“ hinter der Plaza España. Ein Gewirr von kleinen Gässchen, wo sich Bar an Bar reiht, wo selbst Stehplätze kaum zu ergattern sind.

Samstag 28.10.06

Bereits um 9 Uhr fahren wir ab nach Cariñena, der Hauptstadt der gleichnamigen Weinregion, um in der Bodega Ignacio Marin Wein zu degustieren.

Gegen 11 Uhr, nach einer Fahrt durch eine abwechslungsreiche Landschaft treffen wir in Daroca ein. Unsere letzte Station ist ein großer Kontrast zu Zaragoza. Die verbliebenen 2500 Einwohner des ehemals sehr wichtigen Ortes versuchen mit Tourismus das Aussterben des Städtchens zu verhindern. Es fehlt leider an Geld, um die durchaus sehenswerten Überreste an historischem Gemäuer zu restaurieren und das Städtchen besser zu vermarkten. Dann folgt der Besuch einer für die Region typischen „Schinkenfabrik“. Schinken, Würste, Käse, Brot und Wein, mehr braucht (zumindest heute Abend) kein Mensch.

Nach einem weiteren mit „Pommes“ dekoriertem Mittagessen machen wir uns auf die Heimreise. Nach einem Zwischenhalt in Barracas, treffen wir um 20.30 auf dem Cumbre ein. Reinhold Burri bedankt sich in seiner humorigen Art für die Fahrkünste des Chauffeurs Ricardo und bei der Reiseleitung (Alice und Urs) für die gute Organisation.

Einige buchen schon die nächste Reise ohne deren Ziel oder Zeitpunkt zu kennen.

Also dann bis zum nächsten Mal!
Gruß Alice und Urs


Fotos: Eckart Moltrecht