Am 17. März wurde die Internet-Anlage bei uns auf Dalias 130 installiert. Vorweg: Sie funktioniert einwandfrei, auch Fax.

Obwohl man von hier den Kopf der Aeromax-Antennen vom Dach unsereres Hauses nicht sehen kann, ist das Signal stark genug (Wert: -72 dBm) und die gemessene maximal mögliche Übertragungsrate wurde mit gut 7 Mbps (Megabit pro Sekunde) gemessen. Da ich mir das Angebot zu 29,90 € (+IVA) mit nationaler Telefon-Flatrate ausgesucht hatte, wurde der Wert auf die versprochenen 1,5 Mbps (Download) und 384 kB/s (Upload) umgestellt und anschließend auch messtechnisch nachgewiesen. Mehr zur Messung beim Computerclub!
Schwierigkeiten gibt es allerdings bei der Übernahme der Telefonnummer von der GIT. Eigentlich hat man das Recht auf seine einmal zugewiesene Telefonnummer. Ich hatte aber keine Lust auf einen "Rechtsstreit" und habe mir eine neue Nummer geben lassen. Diese lautet übrigens: 96 619 6775.
Mit der Übernahme der Telefonnummer von der Telefonica soll es nur geringe Schwierigkeiten geben. Eigentlich gibt es die Schwierigkeiten wohl nicht mit der Übernahme der Telefonnummer, sondern mit der Kündigung. Und zwar soll angeblich von der Telefonica nach der Kündigung eine Rechnung über zirka 500 € kommen für die Geräte, denn die Telefonica holt die Geräte einfach nicht ab, wozu sie laut Vertrag verpflichtet wäre. Erst mit Hilfe eines Rechtsanwalts konnte die Telefonica "gezwungen" werden, die 500 € wieder zurück zu überweisen und die Geräte abzuholen.
Bernd Wolter von Oliva 48 hat sich so geholfen: Nach der Kündigung hat er die Einzugsermächtigung bei der Bank zurückgezogen. So wird er die letzte Abrechnung per Rechnungs-Mahnung bezahlen und die Telefonica kann nicht einfach die 500 € abbuchen. Dazu sagt Jürg Ettinger: Wir können von der AVIB dazu Rechtsbeistand bieten. Unsere Sekretärin (Firma Ettinger) hat früher bei der Telecom in Deutschland gearbeitet und kennt sich mit solchen "Machenschaften" aus. Sie steht in Kontakt zur Verbraucherberatung und hilft Ihnen, falls Sie eine solche illegale Abrechnung erhalten.
Installation der Reihe nach
Anfang März meldete sich das Büro von Aeromax, um mit mir einen Termin für die Übergabe der Geräte zu vereinbaren. Von der Auftragserteilung bis zur Auslieferung der Geräte dauert es etwa 8 bis 14 Tage, denn das Modem (Splitter) muss entsprechend für den Kunden programmiert werden. Am vereinbarten Tag kam Herr Bergmann selbst, denn es war seinerzeit bei der Vorstandsversammlung so vereinbart worden, dass meine Anlage dann als erster "Test" dienen soll.
| Da ich den kleinen Mast (Aluminiumstange, Foto rechts) bereits montiert hatte und es darunter das Loch ins Haus für das Anschlusskabel auch schon gab, war die Montage der Antenne schnell vollzogen. Ich konnte sie selbst anschrauben und grob auf den Standort des Sendemastes ausrichten. | ![]() |
Das Modem wurde ausgepackt und über das mitgelieferte Netzteil an Strom angeschlossen. Außerdem wurde das achtpolige (schwarze) Kabel angeschlossen. Nun bekam die Antenne Strom. Entsprechende Leuchtdioden an der kleinen Antennenschüssel zeigten Empfang an. Eine Grobausrichtung ist - ähnlich wie bei einem SAT-Finder für die Ausrichtung der Satellitenschüssel - bereits möglich.
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| Netzteil für die Antenne | Das Modem (Splitter) |
Alle Kabel sind dabei. Alle Anschlüsse sind deutsch beschriftet. Die Kabelanschlüsse sind alle unterschiedlich. Sie passen nur in die entsprechenden Buchsen. Da kann man gar nichts falsch machen und benötigt keine Installationsanleitung.
Nach Anschluss des Computers (blaues Kabel) an das Modem konnte ich, ohne irgendwelche Einstellungen machen zu müssen, ins Internet und zum Beispiel die Übertragungsgeschwindigkeit (www.speedtest.net) messen.
Fax funktioniert
Wir haben Versuche gemacht und die Fax-Geräte von Jürg Ettinger und Bernd Wolter bei mir angeschlossen. Fax nach Spanien funktioniert also einwandfrei. Wir haben es nicht nach Deutschland oder in die Schweiz probiert, aber das sollte kein Unterschied sein.



